Alles Banane? | Was wir über User Experience Design wissen sollten

User Experience Design

User Experience Design – so alt wie der Handel selbst? Eigentlich ein alter Hut, wie wir finden. Denn wenn wir mal ehrlich sind, ist dieses Thema schon En Vogue seit das erste Produkt über die Ladentheke ging, auch wenn man vielleicht noch keinen fancy Namen und eine eigene Job-Description dazu geschustert hatte…

Fancy Name, nichts dahinter – was steckt hinter der hübschen Fassade? 

User Experience beschreibt das Nutzungserlebnis eines Produktes und setzt sich aus unterschiedlichsten Komponenten zusammen. Dabei spielt Usability eine wichtige Rolle – die Ästhetik des Designs aber auch Gedanken und Empfindungen, die durch den Umgang mit dem Produkt ausgelöst werden sind nicht irrelevant. Quintessenz dessen ist, dass User Experience ein extrem individuelles und dynamisches Thema ist, was in vielen verschiedenen Facetten durchdacht werden sollte – klingt außerordentlich theoretisch? Eins ist aber auf jeden Fall klar: UX ist in Zeiten der absoluten Nutzerfokussierung aus dem Marketing nicht mehr weg zu denken.

Für die hungrigen unter euch kommt jetzt eine leckere Analogie zum UX-Design.

Alles Banane?

Eine Banane als Analogie zum UX Design? Durchaus treffend, denn Bananen bieten neben leckerem Geschmack und dem nicht unbeachtlichen Gesundheitsaspekt nämlich ein unverkennbares Verpackungsdesign, mit dem praktischen Vorteil nahezu grenzenloser Transportfähigkeit und intuitiver Handhabung. Dazu kommt ein ziemlich aufwand- und schmierfreier Verzehr und außerdem ist sie außerhalb der DDR nahezu jederzeit und überall verfügbar. All diese Aspekte zusammen genommen ergeben eine ziemlich einwandfreie User Experience, will man wohl meinen.

Doch diese Bananen-Analogie kommt nicht von ungefähr: Die UX-Designerin Megan Wilson hat die wirklich greifbaren Parallelen zwischen Bananen und UX erkannt und umfassend beschrieben, als sie nach einer simplen Methode suchte, um neuen Bekanntschaften ihren Job auf verständliche Weise näherzubringen.

Klar, nicht jeder steht auf Bananen und auch nicht jeder ist Fan des bananentypischen Designs, aber beim Thema User Experience geht es eben nicht nur um den persönlichen Geschmack. Und spätestens seit Mediziner vor der gefährlichen Avocado-Hand warnen (oh man googelt das bitte erst nach dem Mittagessen…) wissen wir: Die gehypte Avocado erfüllt sicher nicht die anspruchsvollen Kriterien einer echten UX.

The Real User Experience…

Ob an der Obsttheke, im echten Leben oder in der digitalen Welt: User Experience Design bestimmt auf allen Ebenen mit, wenn es darum geht, wie lange, wie ausführlich und wie oft sich Kunden mit einem Produkt beschäftigen. Dabei versucht UX-Design die Nutzung eines Produktes so erlebbar und spannend wie möglich zu kreieren. Logik, Minimalismus und Verständlichkeit spielen auf der Bühne der Konsumgesellschaft die unverzichtbare Hauptrolle. Aber die optimale Strategie der User Experience basiert auf einer vielseitigen Komposition aus überzeugender Optik, Effektivität, Effizienz und der Kommunikation des individuellen Mehrwerts für die Zielgruppe. Richtig angewandt ruft diese Konstellation beim Kunden ein dauerhaft positives Empfinden gegenüber dem Produkt hervor. Und dieser Eindruck hat unmittelbare Auswirkungen auf die Art und Weise wie eine Marke selbst in der Zukunft wahrgenommen wird – quasi ein emotionaler Trigger, der so schnell nicht in Vergessenheit gerät.

The Future of UX-Design

Echtes User Experience Design bleibt im Flow und ist genauso dynamisch wie wir selbst. Als User entwicklen sich unsere Anforderungen an ganzheitliche Nutzererlebnisse rasend weiter. Unser ästhetischer Anspruch steigt und bleibt stets im Wandel. Das macht es ja auch so spannend oder nicht? Immer wieder wagen Marken visionäre Vorstöße, die das Nutzerverhalten radikal verändern und neue Maßstäbe setzen. Das gilt sicher nicht nur für digitale Anwendungen und Applikationen sondern für nahe zu jeden Kontakt, den der Nutzer mit einem Produkt bzw. einer Marke erlebt. So sind beispielsweise UX-Konzepte im Zuge von POS- und Messe-Strategien nicht weg zu denken. Auch ein klassisches Printmaterial kann deutlich höhere Erfolge verbuchen, wenn es eine erlebnisreichere Nutzererfahrung kreiert.

Deswegen plädieren wir offiziell für mehr UX-Konzepte!

Leute, stürzt euch nicht Kopf über in die Kreation, sondern definiert eure Zielgruppen, arbeitet ihre spezifischen Bedürfnisse heraus, beschäftigt euch mit dem realen Nutzerverhalten, konzipiert einen idealen User-Flow und geht strategisch vor. Das erspart euch nicht nur Aufwand in der Kreation, sondern zahlt sich auch nach hinten raus aus.

Und wenn ihr diesen Weg nicht alleine gehen wollt – kein Problem! Wir begleiten euch gerne bei eurer ganz eigenen User Experience.

 

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