Mindful Branding – Eine Ode an die Achtsamkeit

Heute schon das Tagesmantra hinter die Ohren geschrieben, das Meditationskissen aufgeschüttelt oder den Achtsamkeitskalender aufgeschlagen? Mindfulness – dieses Thema gilt längst nicht mehr als stiefmütterlich behandeltes Phänomen; vielmehr avanciert es zum alltäglichen Begleiter des gegenwärtigen Selbstoptimierungstrends. Aber wer bei der ganzen Spiritualität bereits damit liebäugelt, das Kirschkernkissen zu werfen, sollte sich erst mal einen Yogi-Tee einschenken und die Ohren spitzen, denn wir fragen uns – woher kommt eigentlich das Bedürfnis nach Entschleunigung und was hat das Ganze mit Markenentwicklung zu tun? Wie funktioniert dieses Mindful Branding und warum profitieren wir alle davon?

Mindfulness – Bitte etwas mehr Bewusstsein

Diese Welt wird immer schneller, Aufmerksamkeitsspannen kürzer und Nervenzusammenbrüche häufiger. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Achtsamkeitskalender wie Klarheit sich zum Bestseller mausern während ein Lifestyle-Podcasts zum Thema Mindfulness dem nächsten den Rang abläuft. Aber Mindfulness ist mehr als nur ein Trend. Es ist eine echte Bewegung, die den Fokus wieder auf das Wesentliche lenken und unser Bewusstsein für echte Werte sensibilisieren soll. So vermag es diese Bewegung, auch eine Relevanz in anderen Lebensbereichen zu schaffen und sich nicht mehr lediglich auf Persönlichkeitsentwicklung zu zentrieren. Denn das Bedürfnis nach Authentizität, Realität und Beständigkeit wächst insbesondere in der digitalen Welt. Vorbei sind die Zeiten, in denen Brands sich hinter dem strahlenden Antlitz funkelnder Slogans und leeren Werbeversprechen verstecken konnten. Denn was uns die Achtsamkeitsbewegung gelehrt hat, ist, dass ein Bewusstsein für sich selbst und für die Welt in den Vordergrund gerückt ist. Conscious Consumers treten auf den Plan und verlangen nach Brands mit nachhaltigen Zukunftsvisionen, mit Persönlichkeit und Verbindlichkeit.

Mindful Branding – ein unvermeidbarer Shift

Generationsspezifische Bedürfnisse zu erkennen, zu interpretieren und zu nutzen, ist das Kerngeschäft im Advertising. So wurden bereits in den 50er Jahren psychologische Theorien zur Identifikation und Erweckung von Bedürfnissen bei potentiellen Kunden genutzt. Branding wurde dafür verwendet, um Menschen mit Produkten zu verbinden, die als eine Eintrittskarte zu einer schöneren, besseren oder reicheren Peer-Group dienen sollten. Und obgleich diese oberflächlichen Motivationsgrundlagen noch nicht komplett von der Bildfläche verschwunden sind, liegt der Fokus des Konsumenten inzwischen darauf, eine Verbindung mit Marken einzugehen, die substantielle Werte transportieren und kommunizieren. Diese Werte beziehen sich insbesondere auf soziale Aspekte, Verantwortungsbewusstsein, Nachhaltigkeit und Authentizität.

Wie geht Mindful Branding?

In der Zukunft wird es immer mehr darum gehen, Marken aus dem Spirit der Menschen heraus zu entwickeln. Branding wird auf einer Bewertung der unternehmensinternen Werte, Kultur und Visionen basieren und Kern der Unternehmenskommunikation wird sein, diese Werte transparent und authentisch mit der Welt zu teilen. Human Centered lautet das Stichwort – denn der Fokus verschiebt sich für jeden sichtbar zurück auf das Wesentliche, raus aus den Filterblasen und Werber-Bullshit-Bingo zur mehr Achtsamkeit und Bewusstsein.

Ihr habt Lust, gemeinsam in meditativer Runde eine Mindful-Branding-Strategie zu entwickeln? Wir sind bereit! Namasté!

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