Mindful Branding – Let’s do this

Viel Lärm um nichts? In diesem Teil unserer Mindfulness-Trilogie gibt es weniger spirituelle Anekdoten und mehr Hands on Mentalität. Irgendwo zwischen Aromatherapie, Ohrenkerzen und Rosenquarz haben wir die Fakten wiedergefunden. Also ab in den Schneidersitz, denn in dieser parapsychologischen Ausgabe erörtern wir die Anwendung des Mindful Branding im Corporate Kontext. Falls ihr Teil 1 und 2 noch nicht gelesen habt – hier entlang (VERLINKEN)

Mindful Branding – was ist das eigentlich nicht?

Wie gelingt überhaupt der Transfer aus dem Yogastudio ins Großtraumbüro? Brauchen wir wirklich Räucherstäbchen im Office?

Klar ist, der Mindful Branding Gedanke breitet sich aus, wie Bambuszahnbürsten in den heimischen Badezimmern der Achtsamkeitsgeneration. Aber warum überhaupt Mindfulness in den Corporate Alltag integrieren?

Mindful Branding bedeutet mehr, als sich auf einem gemütlichen Nachhaltigkeitsimage auszuruhen. Mehr, als nur die Bedürfnisse einer nachhaltigkeitshungrigen Kohorte zu stillen. Es ist mehr, als nur dem grünen Trend zu folgen, um am Ende mit besserem Karma dazustehen. Denn im Branding geht es nicht länger nur um den Demand einer Zielgruppe, Umsätze oder Wettbewerbsfähigkeit. Marken können viel mehr sein, als bloß fremdbestimmte, oberflächliche Konzepte, die sich auf der Suche nach dem besten Verkaufsargument manchmal selbst verlieren.

Der Selbstfindungstrip im Markenkosmos

Das als Kernproblem der Gen-Y abgestempelte Selbstfindungsphänomen, sollte auch im Markenkosmos eine Rolle spielen. Wir nehmen Marken an die Hand und gehen gemeinsam auf Selbstfindungstrips – nur eben nicht in Südostasien, sondern lieber in Offside Locations, um dort im Sparring intensiv mit dem Team die gemeinsame Identität zu erschließen. Denn ein Ausflug raus aus dem Alltagslärm und Meeting-Wahnsinn, rein in ein inspiratives Setting kann Wunder bei der Ko-Kreation bewirken und ordentlich Tempo auf den oft so langwierigen Markenentwicklungsprozess geben – dann hat auch der neudeutsche Sprech ‚Sprint‘ seine Berechtigung 😉

Unsere Mission ist es, den wahren Markenkern zu finden. Wir gehen gemeinsam auf Spurensuche in den Köpfen des Markenkollektivs, denn wir sind überzeugt, dass sich echte Markenidentitäten nur im Inneren derer finden, die dahinterstehen. Wir analysieren die kollektiven Werte und extrahieren den gemeinsamen Spirit, um Rückschlüsse auf die Markenkultur zu ziehen. Denn echte Lovebrands entstehen nur da, wo Marken für ihre Macher erlebbar werden. Nur so kann ein authentischer Spirit auch nach außen kommuniziert werden. Also was bewegt euch? Was treibt euch an?

WHY HOW WHAT?

Ab in die Tiefen der menschlichen Psyche, auf der Suche nach der wahren Markenidentität. Wir erarbeiten im Team die Persönlichkeits-Traits, Werte und Visionen einer Marke und finden so vielleicht Antworten auf die Fragen why, how und what. Warum tun wir was wir tun – das steht an erster Stelle, und zwar weit abseits des wirtschaftlichen Strebens. Wie tun wir es und was tun wir überhaupt? Und wie auch im echten Leben lautet die Frage vielleicht nicht wer bin ich sondern wer will ich sein. In welche Richtung kann sich die Marke weiterentwickeln und wie kann sie auch nach einer definierten Identität im Laufe der Jahre authentisch bleiben? Dafür sollte sie beweglich sein. Denn auch die Menschen dahinter verändern sich, bewegen sich, kommen oder gehen. Es gibt Werteverschiebungen mit relevanten Konsequenzen bei Konsumenten und Employees. Einen Job bei einem Unternehmen zu finden, mit dessen Werten und Visionen man sich zu identifizieren vermag, war schließlich nie wichtiger als heute. Mitarbeiten bringen eigene Mindsets und Wertevorstellungen mit ins Unternehmen und können diesem helfen an seiner Entwicklung zu wachsen.

Aus den Identitäten eines jeden Einzelnen, konsolidieren wir ein großes Ganzes. Jeder definiert für sich selbst das persönliche why how what. 

Mindful Branding – wir schmeckt eure Marke eigentlich?

Warum immer nur konservativ und eindimensional denken, können wir doch Markenidentitäten mit Bewusstsein auf viel mehr Ebenen als nur auf dem Papier entwickeln. Bei unseren multisensorischen Workshops gibt’s nicht nur was auf die Ohren, kein Auge bleibt trocken und wem das nicht schmeckt – bitte! Wir stellen uns im Kollektiv die Frage: Wie schmeckt eigentlich eure Marke? Wäre eure Marke eine Band, wie würde sie klingen? Bei diesen multimodalen Veranstaltungen erörtern wir das Markenimage mit Tiefgang und Weitsichtigkeit.

Also bereit für den ersten großen Auftritt eurer Markenpersönlichkeit? Dann meldet euch jetzt für einen konspirativen Stuhlkreis und eure individuelle Mindful-Branding-Strategie!

 

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