Linkbaits erklärt, entschlüsselt und effektiv eingesetzt

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Ich SEO was, was du [noch] nicht siehst

Wir schreiben das Jahr 25 nach WWW. Die meisten Nutzer des Internets wissen mittlerweile, wie der Hase in etwa hoppelt. Suchmaschinen – allen voran Google – sind zu den Torwächtern geworden, die uns an der virtuellen Schwelle abholen und uns ins Innere des Kaninchenbaus führen.

Damit Suchmaschinen unsere Wünsche erfüllen und die richtigen Antworten auf unsere dringendsten und sehnlichsten Fragen finden können, benötigen sie Informationen über die Relevanz bestimmter Inhalte. Da Webcrawler an sich nur über ein geringes Quäntchen Intelligenz verfügen, berechnen sie die Bedeutsamkeit von Suchergebnissen anhand bestimmter Parameter, welche in Relation zueinander gestellt werden. Einer der wichtigsten Parameter ist dabei die Anzahl an Links, die eine Webseite von anderen Webseiten erhält. Diese “Backlinks” sind ein Hinweis darauf, dass der verlinkte Content vom jeweiligen Autor als unheimlich spannend oder gar unersetzlich einzigartig eingestuft wurde. Je mehr “Empfehlungen” auf diese Weise zusammenkommen, umso relevanter wird die Seite von den Suchmaschinen eingestuft- Hurray! Es handelt sich also quasi um virtuelle Mundpropaganda.

Hier kommen die Linkbaits ins Spiel

Ein Schelm wer nun daran denkt, diese eigentlich sehr demokratische Methode zu seinen Gunsten auszunutzen! Immerhin kommt ein geschäftstüchtiger Mensch schnell auf die Idee, besonders viele externe Links auf die eigene Seite zu leiten, damit diese im Suchmaschinen-Ranking den Berg der Suchergebnisse erklimmt. Für ein solches Schummeln gibt es sogar offizielle Anbieter, aber Google tut gut daran derartige Scharlatane zu entlarven und mit miesen Rankings abzustrafen, damit arme unwissende Nutzer nicht von künstlich gepushten Seiten in die Irre geführt werden. Es ist nun heute so, dass die Backlinks SEO-technisch gesehen auf jeden Fall noch funktionieren, die Relevanz von Google und Co. aber deutlich kritischer beäugt wird, je eher sich ein Link als vermeintlicher Spam herausstellt.

So bleibt es an den Kreativen und Produktiven hängen, statt gekaufter oder wertloser Backlinks wertvolle Köder [Linkbaits] auszuwerfen. Das Search Engine Journal definiert Linkbaits als das Fischen nach Backlinks durch Bereitstellung einzigartiger, nützlicher und provokativer Inhalte, die von den Leuten freiwillig und aus Interesse heraus geteilt werden. Damit begeben wir uns inhaltlich mal wieder voll in den Bereich des Content Marketings.

Linkbaits “fast” von selbst generieren durch…

1# Sei doch mal ein nützliches, innovatives Mitglied der digiaten Gesellschaft!

Zeige Deine Kompetenz, berichte über technische oder gesellschaftliche Neuerungen, die auch Deine Kunden brennend interessieren könnten. Biete ihnen lehrreichen Content wie Tutorials, Anleitungen oder Schulungsvideos zu Deinen Produkten an. Du kannst auch selbst kleine Programme oder Vorlagen veröffentlichen, die andere Leute im Alltag einsetzen können. Auch fluffige Infografiken und deftige Gewinnspiele locken freiwillige Besucher und provozieren Backlinks.

 

2# Mach mal Stimmung – Das Spiel mit den Emotionen!

Geschichten mit Herz und Verstand [Storytelling] verbreiten sich wie Lauffeuer im Internet. Werde viral! Erstelle Top-10-Listen und veranstalte Votings zu emotionalen Themen. Achte aber stets darauf, dass Materie und Ansprache zu Deinem Unternehmen passen! Ab und zu darf man natürlich auch für kleine Aufreger sorgen und eine Runde provozieren

3# Bieten Deinen Besuchern die Möglichkeit sich zu profilieren!

Das Internet wird von vielen als universeller Lebensratgeber verwendet. Die eigene Meinung wird mit der Meinung von Experten und Laien verglichen und per Social Media der Öffentlichkeit präsentiert. Versuche Deinem zukünftigen Fan aus dem Herzen zu sprechen, damit Dich dieser als seinen persönlichen Meinungsführer akzeptiert und zu lieben vermag. Bring verschiedene Sachverhalte auf den Punkt, schreib einen offenen Brief oder bewerte eine Situation fachgerecht und sorge für eine überzeugte Verbreitung

 

4# Sprich die richtige Zielgruppe an!

Mach Dir mal intensive Gedanken darüber, was Deine zukünftige Zielgruppe beschäftigt – immerhin solltest Du diese als Medium “verwenden”. Versuche deren Sprache und Gedankenwelt mit einer adäquaten Ansprache zu erreichen. Erst dann kann diese mit Emotion gefüllt werden! Vorsicht: Je kontroverser es wird, desto enger und extremer wird auch der Kreis der möglichen Empfänger.

 

5# Nutze die richtigen Kanäle zur richtigen Zeit

Virale Inhalte werden natürlich am ehesten über die klassischen Social Media Kanäle verteilt. Je mehr Leute du selbst am Anfang erreichst, desto größer wird der Schneeball-Effekt am Ende. Hierfür solltest Du aber natürlich auch möglichst aktiv und fleißig auf sämtlichen sozialen Kanälen unterwegs sein!

Du siehst: Linkbaits und Content Marketing sind untrennbar miteinander verbunden. Auch hier stellt sich wieder heraus, dass relevante Inhalte mittlerweile unumgänglich sind, um von Suchmaschinen und vor allem von den Nutzern ernst genommen zu werden. Langweilige, komplexe Textwüsten sind out.

Bei der Erstellung, Verwaltung und Optimierung dieser Linkbait-Geschichte, steht euch Kabelbrand natürlich – wie immer – gerne mit Rat und Tatendrang zur Seite!

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