Digital Loveletter | Essentielle Dos and Dont’s im E-Mail-Marketing

E-Mail Newsletter

Newsletter – angestaubtes Relikt oder relevantes Kommunikationsinstrument?

Newsletter Marketing – die digitale B2C Brieffreundschaft erinnert uns an längst vergessene Zeiten, in denen der nervenzehrend lange Prozess der Internetconnection noch mit einem schallenden: „Sie haben Post!“ belohnt wurde.

Ob Fila-Sweater, Auto Tuning oder Newslettermarketing – die 90’s erleben gerade ein Revival der ganz besonderen Art. Und so wundert es nicht, dass sich virtuelle Liebesbriefe in den Postfächern tummeln, wie Nikes 1997 an den Fersen der Konsumgesellschaft.

E-Mail-Marketing ist also heute mehr als en vogue und nicht zu unterschätzen, auch wenn es manchmal belächelt oder im digitalen Schatten der Social Media Flut verortet wird. Aber wie sollte eine gelungene Newslettergestaltung eigentlich aussehen und wie bringt man die virtuelle Brieffreundschaft auf das nächste Level: Zur effizienten Umsatzsteigerung? Wir lüften für euch lang behütete Geheimnisse der E-Mail-Kommunikation!

Warum gutes Storytelling key ist

Top KPIs in der Newsletteranalyse sind Klick- und Konversionraten. Aber an so machen Tagen mag der Andrang im Postfach mit einem Apple-Release vergleichbar sein – völlig überfüllt und alle warten nur auf die (Er)öffnung. Wie soll der potenzielle Kunde in dieser ungefilterten Überschwemmung aus Lieferdienstgutscheinen, Gutmensch-Petitionen und Tierfuttergewinnspielen den relevanten Content herausdifferenzieren?

Über die Hürde der Öffnungsrate hinaus ist die Folgehandlung viel wichtiger. Es gilt also einen ansprechenden Newsletterinhalt zu kreieren, um das Klickverhalten des Kunden zu triggern. Stichwort: Storytelling!

Aber warum ist Storytelling eigentlich key? Dafür benötigen wir einen kurzen psychologischen Exkurs:  Neurowissenschaftler und Psychologen teilen das menschliche Gedächtnis in unterschiedliche Kategorien auf. Innerhalb des deklarativen Gedächtnisses werden semantische und episodische Gedächtnisinhalte unterschieden. Im episodischen Gedächtnis speichern wir Momente, Geschichten und Gefühle. Wir können also rekapitulieren, dass die letzte Party schlecht aber der Gin fein war. Da diese Gedächtnisstruktur die am weitesten entwickelte darstellt, können wir uns eben gute Geschichten wesentlich besser merken als reine Fakten. Und genau darin liegt die Krux der meisten Newsletterinhalte: Sie basieren auf faktischen Inhalten und sollen informativ funktionieren, sprechen Kunden aber nicht auf emotionaler Ebene an und werden auf dem Weg ins Langzeitgedächtnis vermutlich von einem „Despacito“-Ohrwurm überrollt. Eine gut gesponnene Story hingegen vermag es den Kunden emotional zu aktivieren und im letzten Schritt die Konversionrate zu steigern.

How to Storytelling im E-Mail-Marketing: Für die Neven Subotic Stiftung haben wir eine E-Mail-Marketingstrategie entwickelt und dabei auf authentisches Storytelling gesetzt, um eine transparente und spannende Kommunikation der Stiftungsarbeit erlebbar zu machen.

Der größte Abturner der virtuellen Brieffreundschaft

In eurem Postfach herrscht gähnende Leere? Dann habt ihr wohl noch nie online geshoppt, einen Lieferdienst in Anspruch genommen und meidet soziale Netzwerke wie Trump und Merkel den Handschlag. Wenn ihr aber zu den restlichen 99 % der Bevölkerung gehören solltet, dann leuchtet euch die rote Ziffer des Mailfachs vermutlich drohend und im vierstelligen Bereich entgegen. Und dann könnt ihr vermutlich nachempfinden, was es heißt, wenn wir übertriebenen Newsletter-Spam als Todsünde des E-Mail-Marketings deklarieren. Newsletter also mit Bedacht versenden und dabei auf den richtigen Zeitpunkt setzen – hier gilt die goldene Regel: Weniger ist mehr.

Was passiert aber, wenn der digitale Liebesbrief nie beim Zukünftigen (Kunden) eintrifft? Wenn der virtuelle Petrus des Marketinghimmels den Zutritt verweigert, landet der Newsletter in der Hölle – oder auch im Spamordner.

Aber wie lässt sich ein solches Malheur vereiteln?

  • Eine seriöse Absenderadresse ist Pflicht (süßebiene88@knuddels.com wäre z. B. nicht die beste Wahl)
  • Ein Opt-In-Verfahren gewährleistet die ausdrückliche Zustimmung aller Subscriber
  • Seriöse Betreffzeilen stehen hoch im Kurs
  • Vorsicht bei Anhängen – PDF Format ist ein Muss
  • Die Abmeldung vom Newsletter sollte jederzeit möglich sein

Digital Letters – ein Liebesgeständnis

Wir finden, Newsletter Marketing sollte nicht so stiefmütterlich behandelt und als gleichberechtigte Komponente mit in den Kommunikationsprozess integriert werden. Dabei ist kreatives Storytelling aber definitiv Trumpf! Falls ihr die Idee von virtuellen Liebesbriefen ansprechend findet und noch auf der Suche nach einer spannenden E-Mail-Marketingstrategie seid – meldet euch! Denn wir brennen für digitale Liebesbekundungen…

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