Bewegliche Markenidentitäten – ein Plädoyer für die Zukunft

Bewegliche Markenidentitäten

Eines wird langsam nun wirklich jedem klar – wir bewegen uns in einer sich nicht nur ständig, sondern auch immer komplexer bewegenden Welt. Aber was für Konsequenzen ergeben sich daraus für eure Markenidentität?

Nein, an dieser Stelle wollen wir euch jetzt nicht mit dem handelsüblichen Buzzword-Bingo über unser digifiziertes, protogetyptes und ambidextrales Zeitalter langweilen – keine Sorge.

Soweit so gut, aber da drängt sich doch die Frage auf: Wer bewegt sich denn eigentlich?

Wir sagen es mal so, es sind Markenidentitäten, die sich da bewegen, die dabei selbst etwas bewegen und sich bewegen lassen. Identität als solche, bedeutet hier ein nach Innen und Außen greifbares Konstrukt des Seins, das in sich stabil und dabei gleichzeitig immer Bewegung schaffend ist. Ok, ok, das liest sich jetzt erstmal abgehoben und stark nach angestaubtem Psychologielexikon aus vorsintflutlichen Tagen. Aber Obacht Freunde, wir wollen uns hier nicht in einer psychologischen Abhandlung über individuelle Einzelidentitäten ergießen (vielleicht ein andermal). Nein, uns geht es vielmehr um kollektive Markenidentitäten von Unternehmen und Organisationen jeglicher Couleur, die wir mal fürs Erste als einen in sich konsistenten Zusammenschluss von unterschiedlichen Einzelidentitäten zu einem gemeinsamen Schaffenszweck fassen wollen. Und die bewegen sich natürlich auch. Zumindest sollten sie es dringend tun…

Und warum ist die Markenidentität unserer Meinung nach so bedeutsam in dieser bewegten Welt? 

Ebenso, wie wir alle wissen, dass die Welt in Bewegung ist und vermutlich auch immer in Bewegung sein wird, wissen wir auch, dass das bedeutet, dass wir selbst ständig in Bewegung bleiben sollten, um nicht hinten über den Rand der Welt zu kippen. Nicht umsonst verfolgte bereits der gute alte Käpt’n Nemo den eingängigen Leitsatz: mobilis in mobili. Aber das ist eine andere Geschichte…

Naja und dafür braucht es Bewusstheit, Mut und die Bereitschaft für Neues. Allesamt lebendige Attribute, für die es eine Identität braucht, um sie überhaupt zu haben, geschweige denn zu entwickeln und tatsächlich zu entfalten.

Deswegen glauben wir daran, dass die gelobpreiste Innovation – die wir tatsächlich alle bitter nötig haben – erst durch den Akteur Markenidentität wirklich möglich wird. Wir behaupten frei heraus, dass Identität und Innovation somit in einem katalysierenden Wechselspiel stehen. Und genau aus diesem Grund ist es unserer Meinung nach absolut unabdingbar, Markenidentitäten zu entwickeln, die den Freiraum (Flow) für Unternehmenswachstum (Grow) schaffen und gleichzeitig in sich konsequent beständig (Roots) sind, um den wachsenden Marktanforderungen gerecht zu werden, um echte Ambidextrie zu ermöglichen.

Tatsache. Aber was ist dann die logische Konsequenz?

Die Gretchenfrage ist also: Wie können wir zukunftsfähige Markenidentitäten entwickeln? Wie viel Konstanz und wie viel Freiraum benötigt solch eine Identität? Und wie entwickelt man eine passende Markenstrategie?

Eins ist dabei wohl sonnenklar – die bis dato gültigen Markenstrategie Prozesse werden damit irgendwie obsolet. Wir können nicht einfach fröhlich weitermachen wie bisher und statische Markenstrategien für die nächsten zehn Jahre im Elfenbeinturm, gespalten von realen Unternehmensprozessen und den Menschen in den Organisationen bauen. Wir können nicht weiterhin die Marke in einem Corporate Korsett bis auf den letzten Pixel zementieren und Corporate Wächter instrumentalisieren, die jede mögliche Bewegung mit Argusaugen überwachen und in den meisten Fällen dann auch erfolgreich verhindern.

Tja, es braucht einen dynamischen Markenstrategie Prozess, der Identitätsentwicklung und damit auch bewegliche Markenstrategien wirklich möglich macht. Einen Prozess, der die Menschen im Unternehmen beteiligt und sie zu einer gemeinsam erfindenden Community macht, die sich mit ihren ganz individuellen Wünschen und Antrieben zu einem gemeinsamen Markenzweck verbindet.

Wir sagen es mal so: Es ist Zeit für neue Spielräume und -methoden, um den viel besungenen Mindshift – der wohl nicht einfach vom Himmel fallen wird, sorry – nicht nur zu propagieren, sondern auch tatsächlich zuzulassen. Ja, es braucht Mut und ein wenig spitzfindigen Erfindergeist, um gemeinsam aus dem Jetzt heraus, mit der Zukunft im Blick, das Stabile und das Bewegliche in der Markenidentität in sich schlüssig zu verbinden, ohne sich mit einem faulen Kompromiss zufrieden zu geben. Und es braucht Kraft und Ausdauer im Spiel, um damit in Bewegung zu bleiben.

Wir wissen nicht wie es dir geht, aber wir finden das herrlich spannend. Naja, und wenn du Lust hast in Bewegung zu kommen, dann mach doch den ersten und gar nicht so schmerzhaften Spielzug. Wir haben nämlich die Spendierhosen an und laden dich zu einer kleinen Reise ein. Interesse? Den Check-In, findest du hier:

Mach jetzt den Markencheck!
Wir werfen gerne einen unvoreingenommenen Blick auf deine Marke und zeigen ungenutzte Potenziale auf. Unverbindlich versteht sich.

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